FCU-ParallaxBG

10. SAGA-GWG GirlsCup des 1. FFC Elbinsel

Von der Fastabsage auf den fünften Rang!

Die Personalsituation entwickelte sich in Sachen Krankenstand in den Tagen vor dem Turnier eher negativ bis dramatisch, sodass wir eine Rückziehung der Teilnahme ernsthaft in Erwägung zogen. Am Ende fiel dann die Entscheidung pro Teilnahme und damit für sehr hohe Einsatzzeiten einzelner Spielerinnen. Es spielten J. Schamper, I. Prodanova, K. Jaentsch, K. Kramer, S. Schmidt, S. Schulz, Z. Halimi und mit einer Gastspielerlaubnis F. Kleiner. Die Hälfte des Kaders spielte erstmals für Tornesch Hallenfussball, für Franca war dieses Turnier der erste Einsatz für uns überhaupt. Allen Akteurinnen ist ein riesiges Herz und Durchhaltevermögen zu attestieren. Leider sah unser Spielplan in der gegebenen Konstellation ein Viertelfinale gegen eine Mannschaft von einem anderen Stern vor, anders hätte noch viel mehr passieren können als ein sehr beachtenswerter fünfter Platz im Endklassement.

Gespielt wurde auf Handballtore mit einem Futsalball ohne Banden, Spielzeit 10 Minuten. Dies versprach ansprechenden Hallenfussball.


Vorrunde

Blau-Weiss Hohen-Neuendorf 2 – FCU 2 0:0

Aller Anfang war schwer. Wir akklimatisierten uns nur zögerlich zu früher Stunde. Es entstand wenig wirklicher Spielfluss, unsere deutlichen technischen Vorteile konnten nicht in zählbares umgesetzt werden, der Respekt vor dem ersten Hallenspiel der Saison war greifbar.

Rot-Schwarz Kiel – FCU 2 4:2

Die Kielerinnen aus der SH-Liga waren bereits als hohe Hürde ausgemacht, hatten zudem in J. Dose eine alte Bekannte in vorderster Front, die auch zur besten Turnierspielerin gekürt wurde. Es entwickelte sich sehr schnell ein sehr schnelles Spiel, in dem wir genauso schnell in Rückstand gerieten. Der Ausgleich gelang Svea fast postwendend, ein von Franca provoziertes Eigentor der Kielerinnen brachte uns in Front. Leider nur kurz, wie beim ersten Gegentor agierten wir ein zweites Mal zu leichtsinnig und luden Kiel zum 2:2 ein. Es wogte hin und her mit Vorteilen für Kiel, wir kassierten zwei weitere Treffer und gingen verdient aber erwacht vom Feld.

Nordsterne – FCU 2 0:0

Unter dem Label Nordsterne spielen Schiedsrichterinnen aus HH und SH gemeinsam Fußball. Eingespielt konnte das nicht sein, mit Erfahrung ausgestattet schon. Zudem stand in Ina Butzlaff eine Regionalligaschiedsrichterin im Tor, die wir nicht überwinden konnten. Spielerisch waren wir zwar auf einem guten Weg, Torabschlüsse blieben noch zu oft Verzweiflungstaten und Weitschüsse auf Handballtore sind kein Mittel. Es wurde eng…

FTSV Lorbeer Rothenburgsort – FCU 2 0:2

Es mussten drei Punkte her, sonst war es mit der Finalrunde dahin. Kiel war bereits durch und Lorbeer vor uns platziert, ein kleines Endspiel also. Und da zeigte sich dann, dass gute Pferde so hoch springen, wie sie müssen. Lorbeers A. Aust wurde isoliert und nach vorne liefen die Kombinationen mittlerweile flüssiger. Ein unaufgeregt cleveres Spiel mit Toren von Svea und Franca schob uns an fast allen vorbei und am Ende auf Platz zwei der Vorrundengruppe C.

Es folgte ein Umzug in die wärmere und glattere Halle vor einer Heimsuchung der besonderen Art.


Viertelfinale

BSC Mahrzahn – FCU 2 3:0

Überschrift: Hase und Igel. Das Team aus Berlin fiel wie ein Orkan über uns her. Tolle Laufwege und gefühlt mit diversen Spielerinnen mehr auf dem Feld. Wir wehrten uns nach Kräften, waren gegen dieses Team jedoch chancenlos. Der BSC spielt im Tagesgeschäft in der Regionalliga Nordost. Wie sich in einem Nachgespräch herausstellte kicken dort auch vormalige Zweitligaspielerinnen. Spiel verloren, aber mit einer Einladung zum Hallenturnier des BSC geadelt!

Einfach auch Pech gehabt, die drei weiteren Viertelfinals waren deutlich machbarer besetzt. Es folgten nun noch Platzierungsspiele für die Plätze fünf bis acht.


Platzierungsspiele

1.FFC Elbinsel – FCU 2 0:2

Ein sehr robuster und körperlich überlegener Gegner wurde „artgerecht“ bespielt und die Treffer (Svea und Kim) fielen zwangsläufig trotz nachlassender Kräfte.

Rostocker FC – FCU 2 0:2

Ein letzter Kraftakt mit nur noch sechs zur Verfügung stehenden Spielerinnen. Dieser klappte reibungslos, das vorher als Kampfmaschine auftretende Team aus Rostock mit der besten Keeperin im Kasten war nicht mehr in der Lage, dem nun sehr clever agierenden FCU-Kollektiv ernsthaft Paroli zu bieten. Die Treffer durch Kim und Svea fielen zwangsläufig.

Am Ende ist Rang 5 von 18 teilnehmenden Mannschaften ein toller Erfolg. Turniersieger wurde logisch und hoch verdient der BSC Mahrzahn.


Das gesamte Turnier war sehr straff und gut organisiert und Cordula Radtke als Herz des ganzen letztlich auch mal zu Tränen gerührt.

Nun folgt eine kleine Pause bis es am 05. Januar beim VfR Horst weitergeht.

Frohe Weihnachten und ein gutes 2017