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Punktspiel: St. Pauli 1. Fr. vs. FCU 1. Fr. 1:1

Sonntag, 06. Dezember 2015, 11:00 Uhr
FC St. Pauli 1. Fr. – FCU 1. Fr. 1-1 (0-0)

Punkteteilung zum Jahresende

Am Sonntag war es so weit. Das Spitzenspiel der Verbandsliga zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Union Tornesch stand am Millerntor an. Das Hinrundenspiel ging torlos mit 0:0 aus und für das Rückrundenspiel hatten sich beide Mannschaften viel vorgenommen. Die 1. Frauen des FC St. Pauli wollten die Tabellenführung behalten und die Mannschaft des FC Union Tornesch wollte alles Mögliche tun um selbst einen großen Schritt in Richtung Tabellenplatz 1 zu unternehmen.

Die Anfangsphase zeigte deutlich, dass die Frauen des FC St. Pauli heiß darauf waren, auf ihrem Platz drei Punkte zu sichern indem sie sich mehrere nicht ungefährliche Angriffe überwiegend durch lange Bälle erspielten. Nach 6 Minuten kam es zu einer Freistoßmöglichkeit für den FC St. Pauli direkt an der Strafraumgrenze, doch der Ball landete in der aufgestellten Mauer des FC Union Tornesch. Das Spiel entwickelte sich hin zu einem sehr lauf- und zweikampfintensiven Duell bei dem es überwiegend der Mannschaft von St. Pauli gelang, sich Torchancen zu erspielen und der FC Union Tornesch alles daran setze, dagegen zu halten und selbst nur vereinzelt offensive Nadelstiche zu setzen wie beispielsweise in der 23. Minute, nachdem Svea durch einen langen Ball von Saskia Schippmann an der Abwehr des FC St. Pauli vorbei war. Ihr Schuss ging allerdings über das Tor. In der 30. Minute kam es zu einer Großchance für St. Pauli nach einer Ecke, doch der Ball ging ebenfalls über das Tor. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte der FC St. Pauli den Druck stets hochhalten und sich auch weitere Chancen erspielen, weshalb das Team aus Tornesch gezwungener Maßen die Defensivqualitäten unter Beweis stellen musste.

Nach der Halbzeit gelang es den 1. Frauen des FC Union Tornesch deutlich besser offensiv agil zu sein und sich mehrere Chancen herauszuspielen, wie in der 53. Minute durch Johanna Stutzke nach Vorarbeit von Svea. Obwohl St. Pauli ihrerseits versuchte, das Spiel wieder zu beherrschen, gelang es Benita Thiel nach einem weiten Abstoß von Saskia Schippmann in der 59. Minute durch eine hohe Hereingabe von außen die Torhüterin des FC St. Pauli zu überwinden und Tornesch mit 1:0 in Führung zu bringen. Die Freude war riesig! Damit hatte wohl niemand von St. Pauli und den neutralen Zuschauern gerechnet und dementsprechend setzten die Gastgeberinnen nun alles daran, den Rückstand möglichst schnell auszugleichen. Eine erste Gelegenheit ergab sich kaum eine Minute später durch einen Freistoß, der nur knapp am Tor vorbei ging. Um es mit den Worten von Wibi in der 70. Minute auszudrücken „Es wird hitziger“! Tornesch versuchte, die Angriffsbemühungen von St. Pauli bestmöglich abzuwehren und somit wurden die Zweikämpfe noch intensiver als ohnehin schon. In der 73. Minute erarbeiteten sich die Gastgeberinnen über einen Angriff über die rechte Außenbahn nach einer scharfen Hereingabe das 1:1. In der 77. Minute folgte der erste Wechsel beim FC Union Tornesch: Michelle Beckert kam für Johanna Stutzke in die Partie und übernahm die Linksverteidigerposition, wodurch Meike Bollin auf die Position des linken Mittelfeldspielers wechselte. Beide Mannschaften wollten spürbar das Spiel für sich entscheiden doch die dazu benötigten zwingenden Torchancen blieben aus. Es war ein umkämpfendes Spielende, das größtenteils im Mittelfeld stattfand. In der 84. Minute kam Kira Möller zu ihrem Einsatz für Tornesch und wurde für Alla Yanchenko eingewechselt. Kurz darauf in der 85. Minute kam Finia Pohl nach langer Verletzungspause zu ihrem Comeback, indem sie für Hania Wulff eingewechselt wurde.

Das Schiedsrichtergespann beendet pünktlich in der 90. Minute die Partie und die Mannschaft des FC Union Tornesch kann zufrieden in die Winterpause gehen.

Tore: 0-1 Benita Thiel (59.), 1-1 (73.)

Es spielten: Saskia Schippmann – Benita Thiel, Nele Grzenkowitz, Saskia Mohke, Meike Bollin – Alina Wachter, Hania Wulff – Alla Yanchenko, Josefin Lutz, Johanna Stutzke – Svea Schmidt

Als Verstärkung nahmen Kira Möller, Michelle Beckert und Finia Pohl auf der Bank Platz.

geschrieben von Saskia Schippmann